Ermittler drohten bei der Zeit mit einer Hausdurchsuchung im Zusammenhang mit dem Block-Prozess.
Tonaufnahmen aus Interviews wurden beschlagnahmt bzw. gesichert.
Giovanni di Lorenzo schilderte den Druck, dem die Redaktion ausgesetzt sei, und widersprach der Darstellung, die Aufnahmen seien freiwillig übergeben worden.
Medienverbände und Hamburgs Mediensenator fordern rechtliche Klärung und betonen die Bedeutung von Redaktionsgeheimnis und Quellenschutz.
Die Berichte verweisen auf Kritik an der Vorgehensweise des Gerichts und der Beschränkung durch die Behörden.
Wie die Lager rahmen
Linke MedienBetonung der Pressefreiheit, des Redaktionsgeheimnisses und des Quellenschutz; Solidarität von Medienverbänden; rechtliche Prüfung durch Politik gefordert.
Rechte MedienHinweis auf Rechtslage und Notwendigkeit rechtlicher Klärung; Darstellung des Gerichts als Ermittlungsakteur und mögliche Abwägung von Transparenz gegen Quellenschutz.
Stimmung der Berichterstattung
Durchschnittlicher Ton aller Artikel je Lager, von −1 (negativ) bis +1 (positiv).
Linke Medien−0,13 · negativ
−1 negativ0 neutral+1 positiv
Wer berichtete zuerst?
Alle Artikel, chronologisch. Abstand zur ersten Meldung unter der Uhrzeit.
13. Okt., 15:19Erste Meldung
SpiegelMitte-Links15:19 Beschlagnahmung bei der »Zeit«: Chefredakteur Giovanni di Lorenzo fühlte sich unter Druck gesetzt
13. Okt., 18:51+4 Std.
TagesspiegelMitte-Links18:51 +4 Std.Hausdurchsuchung bei der „Zeit“ angedroht: Medien und Verbände beklagen Angriff auf Pressefreiheit
13. Okt., 20:57+6 Std.
DeutschlandfunkMitte20:57 +6 Std.Medien - Block-Prozess: "Zeit" wehrt sich gegen Beschlagnahmung von Tonaufnahmen
14. Okt., 20:07+1 T.
DeutschlandfunkMitte20:07 +1 T.Medien - DJV-Chef Beuster bezeichnet die Beschlagnahmung von Tonaufnahmen der ZEIT als Angriff auf die Pressefreiheit
Politischer Kompass
Verortung der berichtenden Medien, wirtschaftlich (x) und gesellschaftlich (y).