Das Landgericht Hamburg lässt Tonaufnahmen einer Zeit-Journalistin als mögliches Beweismittel im Block-Prozess sicherstellen.
Die Aufnahmen stammen aus dem Podcast House of Block und betreffen Gespräche rund um die Entführung der Kinder von Christina Block.
Die Zeit legte Beschwerde gegen die Maßnahme ein und berichtete von Durchsuchungsdrohungen, die nicht umgesetzt wurden.
Der Prozess gegen Christina Block und weitere Angeklagte soll fortgesetzt werden, während der Verlag die Pressefreiheit als unverhältnismäßig bezeichnet.
Die LKA-Durchsuchung wurde in einem der Berichte thematisiert, blieb aber in der Praxis aus.
Stimmung der Berichterstattung
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Alle Artikel, chronologisch. Abstand zur ersten Meldung unter der Uhrzeit.
12. Okt., 16:28Erste Meldung
WeltMitte-Rechts16:28 „Ein Angriff auf die Presse“ – Zeit-Verlag wehrt sich gegen Gerichtsbeschluss im Block-Prozess
12. Okt., 16:49+21 Min.
Berliner MorgenpostMitte16:49 +21 Min.Ermittler beschlagnahmen Aufnahmen der „Zeit“ – „Angriff auf Pressefreiheit“
12. Okt., 18:20+2 Std.
TagesspiegelMitte-Links18:20 +2 Std.Wegen Recherchen zum Block-Prozess: „Zeit“-Journalistin muss dem LKA Interviewaufnahmen übergeben
12. Okt., 18:47+2 Std.
BILDRechts18:47 +2 Std.Wegen Block-Podcast - Polizei droht Journalistin mit Hausdurchsuchung
Politischer Kompass
Verortung der berichtenden Medien, wirtschaftlich (x) und gesellschaftlich (y).