Eine 21-Jährige stirbt bei einem Bungee-Sprung in einem stillgelegten Steinbruch in Warstein (NRW).
Die Gruppe hatte eine selbst gebaute Sprunganlage verwendet.
Ursprünglich wurde der Vorfall als Kletterunfall gemeldet; die Polizei korrigierte später die Umstände.
Die Verstorbene stammt aus Aschersleben in Sachsen-Anhalt; weitere Begleitpersonen waren ebenfalls dort.
Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag des Samstags; Erste Hilfe konnte den Tod nicht verhindern.
Wie die Lager rahmen
Linke MedienBetont die DIY-Nonstruktion der Sprunganlage und die anschließende polizeiliche Korrektur der Unfallursache.
Rechte MedienLegt stärker dar, dass der Unfall nicht durch freien Sturz, sondern durch Aufprall an eine Felswand verursacht wurde, sowie Sicherheitsfragen rund um selbst gebaute Vorrichtungen.
Faktencheck
Behauptung: Der Vorfall sei ein klassischer Kletterunfall gewesen. Korrekte Sachlage: Die Frau prallte während des Sprungs gegen eine Felswand; der Unfall entstand durch den Sprung mit der selbstgebauten Vorrichtung.
Stimmung der Berichterstattung
Durchschnittlicher Ton aller Artikel je Lager, von −1 (negativ) bis +1 (positiv).
Rechte Medien−0,09 · negativ
−1 negativ0 neutral+1 positiv
Wer berichtete zuerst?
Alle Artikel, chronologisch. Abstand zur ersten Meldung unter der Uhrzeit.
11. Okt., 20:11Erste Meldung
Focus OnlineMitte-Rechts20:11 21-Jährige stirbt bei Bungee-Sprung in NRW
11. Okt., 20:34+23 Min.
t-onlineMitte20:34 +23 Min.Warstein: Bungee-Sprung geht schief – Frau tot
11. Okt., 21:00+50 Min.
RTLMitte21:00 +50 Min.Warstein: Bungee-Sprung in NRW endet tödlich! Frau (21) prallt gegen Felswand
11. Okt., 22:19+2 Std.
BILDRechts22:19 +2 Std.Selbstgebaute Sprunganlage! - Frau (21) stirbt beim Bungee-Jumping in NRW
Politischer Kompass
Verortung der berichtenden Medien, wirtschaftlich (x) und gesellschaftlich (y).