Der SPD-Bezirk Oberpfalz beschloss auf dem Bezirksparteitag einstimmig einen Antrag auf Ausschluss von Gerhard Schröder.
Anlass sind Schröders Besuch bei Putin an dessen Geburtstag und dessen Nähe zum Kreml.
Zuvor hatten auch SPD-Landesvorsitzende aus Baden-Württemberg und Bayern einen Ausschluss gefordert.
Berichte über Schröders Äußerungen und seine Putin-Nähe werden als Beschädigung der Glaubwürdigkeit der Partei gesehen.
Wie die Lager rahmen
Rechte MedienSchröder wird von rechten/mitte-rechten Medien stärker mit dem Wortlaut 'Schande' und harscher persönlicher Kritik belegt; der Fokus liegt auf der moralischen Bewertung und der Forderung nach einem Parteiausschluss.
Stimmung der Berichterstattung
Durchschnittlicher Ton aller Artikel je Lager, von −1 (negativ) bis +1 (positiv).
Linke Medien−0,09 · negativ
Rechte Medien−0,10 · negativ
−1 negativ0 neutral+1 positiv
Unterschiedliche Schwerpunkte
Begriffe, die ein Lager deutlich häufiger verwendet als das andere.
Linke Medien erwähnen
Geburtstagsbesuch
Genossen
Kreml
Kritik
Direkt
Rechte Medien erwähnen
Oberpfalz Spd
Rauswurf Anlass
Wer berichtete zuerst?
Alle Artikel, chronologisch. Abstand zur ersten Meldung unter der Uhrzeit.
10. Okt., 16:04Erste Meldung
n-tvMitte-Rechts16:04 Nach Besuch von Putin-Party : SPD-Landeschefs fordern Parteiausschluss von Ex-Kanzler Schröder
10. Okt., 18:59+3 Std.
Rheinische PostMitte-Rechts18:59 +3 Std.Streit um Putin-Nähe: SPD Bezirksparteitag fordert Schröder-Rauswurf
10. Okt., 19:01+3 Std.
TagesspiegelMitte-Links19:01 +3 Std.Bezirksparteitag: Forderungen nach Schröder-Rauswurf in der SPD