Große Fraktionen im Europäischen Parlament sollen sich darauf verständigt haben, das geplante Verbot für Neuwagen mit Verbrennungsmotor ab 2035 zu lockern.
Einem Kompromisspapier zufolge soll der Treibhausgasausstoß der Neuwagenflotte um 87,5 Prozent sinken, wenn klimaschonend produzierter Stahl verwendet wird.
EVP-Fraktionschef Manfred Weber bestätigte eine Einigung und äußerte, das Aus für den Verbrennungsmotor sei vom Tisch.
Reaktionen kommen aus der CDU/CSU und der FDP; Medienberichte verweisen auf eine Debatte innerhalb der Fraktionen.
Berichte stammen aus einer Mittwochausgabe der Augsburger Allgemeine und werden von Handelsblatt und Tagesspiegel wiedergegeben.
Wie die Lager rahmen
Linke MedienHinweis auf eine Abweichung von Absprachen zwischen Merz und Macron sowie die als Rückschritt bezeichnete Taktik eines möglichen Verzichts auf das ursprüngliche 2035-Ziel.
Rechte MedienBetont die Bestätigung durch Weber und die beschriebenen Fortschritte sowie die Zustimmung aus konservativen Kreisen; Hinweise auf politische Mehrheiten im Parlament.
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21. Okt., 04:53Erste Meldung
TagesspiegelMitte-Links04:53 „Das Aus für den Verbrennungsmotor ist damit vom Tisch“: EU-Parlament will Verbrenner-Aus für 2035 offenbar weiter aufweichen
21. Okt., 10:57+6 Std.
HandelsblattMitte-Rechts10:57 +6 Std.EU: Parlament will offenbar geplantes Verbrenner–Aus lockern
22. Okt., 14:10+1 T.
ZeitMitte-Links14:10 +1 T.Verbrenner-Aus in der EU: Mehrheit im EU-Parlament stimmt für Lockerung des Verbrenner-Aus
Politischer Kompass
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