Übersicht
Linke Medien
Fokus auf feministische Perspektive und Kritik am Patriarchat; Betonung der Autorinnen-Rezeption als zentrale Linie.
Rechte Medien
Betonung des Rätsels um die Identität Ferrantes und der medienhistorischen Mythologisierung der Autorin.
Generiert mit GPT · vor 7 Std.
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Essays | „An den Rändern“: Elena Ferrantes Vision einer Literatur jenseits des Patriarchats
Pariser Literaturszene, Italo-Rock und Ostfrauen
Literatur: Elena Ferrante bleibt ein Geheimnis - Essays veröffentlicht
Die anonyme Autorin spricht: Elena Ferrante veröffentlicht vier Essays über das Schreiben
Politischer Kompass
Pariser Literaturszene, Italo-Rock und Ostfrauen
Ein rechter Milliardär am Rive Gauche, italienische Bands in Berlin und Ostfrauen Hallo, manche Menschen machen sich fremde Städte zu eigen, indem sie auf Spuren ihrer berühmten Bewohner und Bewohnerinnen wandeln, Dichtern, Filmstars oder Rocklegenden. Paris ist wie gemacht dafür, die ganze Welt war schon da. Gertrude Stein, Françoise Sagan, Joyce, Hemingway, Juliette Gréco, Jim Morrison, Romy Schneider. Das linke Seineufer und sein Viertel Saint-Germain-des-Prés wurden zum Sehnsuchtsort für Literaten und Bohemiens, für Künstler und Künstlerinnen oder Möchtegern-Intellektuelle. Bis heute kann man im diskreten Café-Restaurant Les Éditeurs (Die Verleger) manch angesagtem Autor oder einer Autorin begegnen, die beim verre de rouge ein Manuskript durchgehen oder am neuesten Theatercoup feilen. Newsletter Endlich F Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
Essays | „An den Rändern“: Elena Ferrantes Vision einer Literatur jenseits des Patriarchats
Bestsellerautorin Elena Ferrante zeigt in vier Vorträgen, wie weibliche Wahrheit auch aus männlichem Erbe entstehen kann – vor allem Dante spielt eine große Rolle. Eine Hymne an das Lesen und das Schreiben jenseits patriarchaler Grenzen Im Jahr 2020 erhielt Elena Ferrante eine Einladung der Universität Bologna, sie sollte dort eine Poetikvorlesung abhalten. Ungewöhnlich daran ist weniger, dass die Pandemie den Plan durchkreuzte – die bereits konzipierten Vorträge wurden später in einem Theater präsentiert – als dass die Autorin nicht physisch hätte erscheinen können. Denn Elena Ferrante ist ein Pseudonym, die Identität der italienischen Bestsellerautorin ist bis heute nicht offiziell bestätigt, aller ambitionierten bis übergriffigen Recherchen von Journalisten zum Trotz. Ein nicht zu unterschätzender Kniff in dieser Mythologisierung ist die auktoriale Entscheidung, explizit als Frau rezipiert zu werden: Nicht nur der weiblich gelesene Name, auch ihre so leb Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .